Presse
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Mitteldeutsche Zeitung vom 24.12.2008
- “Santa Claus is dancing” heißt es natürlich auch dieses Jahr wieder im Sehsong, der Musikkneipe in Bockwitz. Dies tut er, wie jedes Jahr, zu feinster Live-Musik und DJ. Ab 21 Uhr sind herzlich eingeladen, die den Heiligabend nach der heimischen Bescherung in angenehmer Atmosphäre ausklingen lassen wollen. Der Eintritt kostet an der Abendkasse sieben Euro
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>>>Den ganzen Artikel "HEILIGABEND Santa Claus tanzt im Sehsong Bockwitz" lesen.
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24. Dezember 2008 keine Kommentare
MUSIK-KNEIPE Bernd Christen führt in Bockwitz, einem 35 Einwohner zählenden Dörfchen, seit 17 Jahren ein Lokal. Das ist nicht immer einfach, räumt er ein.
VON KLAUS -DIETER KUNICK BOCKWITZ /MZ
- Das kleine Örtchen Bockwitz, ein Ortsteil der Gemeinde Würchwitz, besteht seit 825 Jahren. Deren Einwohner und Gäste feierten das Jubiläum gebührend. Das liegt schon wieder einige Wochen zurück. Bernd Christen, der mit vielen Ideen zum Gelingen des Festes beitrug, kann sich nicht lange aufhalten beim Zurückschauen. Er muss sich um seine Kneipe namens Sehsong kümmern. Das Wort setzt sich aus Sehen und Singen zusammen. “Das ist auf meinem Mist gewachsen”, sagt der 47-Jährige, der nach der 10. Klasse seine erste Lehre hinschmiss. Betriebs-, Mess-, Steuer und Regelungstechniker wollte er werden, “aber das war nicht mein Ding.” Straßenbauer wurde er anschließend, arbeitete später im Hydrierwerk im Tiefbau.
“Ich versuche, die Fahne hochzuhalten.”
Bernd Christen
Kneipen-Chef
Wohl fühlte sich Christen in der Gesellschaft nicht. Wegen “öffentlicher Herabwürdigung des Staates” sperrte man ihn ein. 1987 kaufte ihn der Westen frei und der damals 26-Jährige landete in Nürnberg. Er holte dort sein Abitur nach und ein Studium sollte sich anschließen, vielleicht Deutsch oder Literatur. Zu diesen Ereignissen von damals sagt er heute: “Ich wollte nicht dorthin, aber von hier wollte ich weg.” Einige Jahre später veränderte die Wende seinen Lebenslauf, 1991 kehrte er zurück. “Das Wort Heimat lernt man erst kennen, wenn man sie nicht mehr hat”, so Christen. Dass er seine Brötchen als Wirt verdient, verdankt er dem Zufall. In Nürnberg hatte er eine ähnliche Kneipe gesehen wie das Sehsong, so ähnlich wollte er das in Bockwitz umsetzen. Gleich nach der Wende begann er, sich das Neue aufzubauen. Möglichkeiten dazu gab es. Immerhin stand eine ehemalige Tischlerei leer. Gesagt, getan. Christen packte zu.
Heute schaut der Besucher auf Zeitungen, die an der Decke kleben, prangt ein großes Schild an der Wand “Bahnsteig 3″, steht eine Wäschemangel an der Seite und baumeln massenhaft Bierkrüge von der Decke herab. Das Gesicht der Kneipe hat sich im Laufe der Jahre verändert. All die Utensilien gab es anfangs noch nicht. Eigentlich ist kein Platz mehr frei, wohin das Auge schaut, irgendetwas hängt oder steht schon da. Von der Pioniertrommel über ein Staatsgrenzschild bis hin zu Plakaten und einem Bild von Honecker und Breshnew. “Jüngeren sagt das nichts mehr, die kennen die gar nicht”, sagt Christen. Es geht urig zu. Junge Leute zwischen 20 und 30 Jahren fühlen sich in der Atmosphäre wohl, Christen zählt sie zum Stammpublikum, das aber immer wieder wechselt. Besonders an den Wochenenden schauen viele herein, auch diejenigen, die es aus zumeist beruflichen Gründen in andere Gegenden Deutschlands zog. Dass es auch mal Ärger mit den Dorfbewohnern gab, räumt er ein. Aber der hält sich in Grenzen.
Das Konzept, mit Live-Musik Kundschaft anzulocken, hat Christen zurückgefahren. “Das rechnet sich kaum noch.” Der Wirt beschränkt sich auf wenige Höhepunkte im Jahr. Dazu zählt er beispielsweise die Kleinkunstnacht, die Walpurgisnacht oder das Weihnachtsgeschäft. So ist für den 23. Dezember ein Konzert mit den “Saitlingen” angesagt. Und auch einen Tag später sei die Bude krachend voll. Hinzu kommt, dass zahlreiche Private im Lokal feiern. Die Mundpropaganda hilft ihm. Und dennoch. Christen atmet tief durch: “Es ist nicht einfach, die Arbeit wird schwieriger.” Der Bockwitzer macht weiter: “Ich versuche, die Fahne hochzuhalten.”
Mitteldeutsche Zeitung vom 24.10.2008
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24. Oktober 2008 keine Kommentare
von Torsten Gerbank (MZ.)
Dorf in der Gemeinde Würchwitz feiert 825-Jahr-Feier – Besucher kommen von nah und fern
>>>Den ganzen Artikel "“Bockwitzer ballern auf Schlüpfer” Mitteldeutsche Zeitung vom 31.08.2008" lesen.
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3. September 2008 keine Kommentare
Hunderte feiern in der Musikkneipe Seh-Song Walpurgisnacht – Freunde treffen sich
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3. Mai 2008 keine Kommentare
Mitteldeutsche Zeitung vom 14.01.2008
Gummihupe wechselt Besitzer
Hupen, Mützen, ja sogar Topflappen fehlten nicht in der Sammlung von vielleicht 30 Weihnachtsgeschenken, die Freude bereiten sollten. Nur genau das war nicht eingetreten. Deshalb schenkte Bernd Christen allen, die solcherart unzufrieden waren, einen Abend im Sehsong. Mit der Chance, das unerwünschte Teil loszuwerden. >>>Den ganzen Artikel "Ungeliebte Geschenke: Chance in Bockwitzer Szenekneipe Sehsong genutzt" lesen.
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14. Januar 2008 Kommentare deaktiviert
Mitteldeutsche Zeitung vom 29.12.2007
Konzert in der Musikkneipe Sehsong in Bockwitz – Gelungene Veranstaltungen 2007
In der Musikkneipe Sehsong ging das Veranstaltungsjahr mit einem Konzert der Vier Schwarzen Schafe zu Ende. Sie boten den vielen Gästen ein tolles Konzert mit Stimme, Saxophon und Cello. Doch auch der Rückblick auf die anderen Veranstaltungen fällt positiv aus. >>>Den ganzen Artikel "Schwarze Schafe machen Musik" lesen.
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29. Dezember 2007 Kommentare deaktiviert
Mitteldeutsche Zeitung vom 24.12.2
Daniela Mokoschs weihnachtliche Saxophonklänge kamen im Sehsong in Bockwitz gut an. Aber auch Hinschauen lohnte sich. MZ-Foto: Florin Kautz 007
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24. Dezember 2007 keine Kommentare
Mitteldeutsche Zeitung vom 22.12.2007
Programm im Sehsong
Bockwitz/MZ/fk. In der Musik-Kneipe Sehsong in Bockwitz kann man alle Jahre wieder aufs Christkind warten. Verkürzt wird die Wartezeit mit einem Programm, man kann aber auch einfach sitzen und schwatzen. In diesem Jahr startet die Veranstaltung heute Abend um 20 Uhr. Mit dabei sind die Vier Schwarzen Schafe, King Kegel, DJ Pipapo und die Saitlinge.
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22. Dezember 2007 keine Kommentare
Mitteldeutsche Zeitung vom 06.10.2007
Arno Schmidt (rechts), begleitet von Frank Seidlitz, fesselte das Publikum zur Kleinkunstnacht in der Musikkneipe Bockwitz mit melancholischen und kritischen Texten voller Erinnerungen, Spannung und Nachdenklichkeit. Das alles natürlich zur Gitarre. MZ-Fotos (2): Florin Kautz
>>>Den ganzen Artikel "Die Betonung liegt auf Kunst" lesen.
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6. Oktober 2007 keine Kommentare
<small>Mitteldeutsche Zeitung vom 29.09.2007</small>
Klein-Kunst-Nacht >>>Den ganzen Artikel "Saitlinge laden nach Bockwitz ein" lesen.
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29. September 2007 keine Kommentare