.:SehSong Bockwitz:. bei Zeitz – Musikkneipe und Kleinkunstbühne header image 4

Ungeliebte Geschenke: Chance in Bockwitzer Szenekneipe Sehsong genutzt

Mitteldeutsche Zeitung vom 14.01.2008

Gummihupe wechselt Besitzer

Hupen, Mützen, ja sogar Topflappen fehlten nicht in der Sammlung von vielleicht 30 Weihnachtsgeschenken, die Freude bereiten sollten. Nur genau das war nicht eingetreten. Deshalb schenkte Bernd Christen allen, die solcherart unzufrieden waren, einen Abend im Sehsong. Mit der Chance, das unerwünschte Teil loszuwerden. >>>Den ganzen Artikel "Ungeliebte Geschenke: Chance in Bockwitzer Szenekneipe Sehsong genutzt" lesen.

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14. Januar 2008 Kommentare deaktiviert

Kleinkunst im Sehsong

Mitteldeutsche Zeitung vom 20.09.2007

Eine Nacht in Bockwitz >>>Den ganzen Artikel "Kleinkunst im Sehsong" lesen.

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20. September 2007 keine Kommentare

Mit Feuer Winter ein Ende bereitet

Mitteldeutsche Zeitung vom 03.05.2003

Walpurgisnacht

Hexennacht in Bockwitz – 2000 Besucher begrüßen singend und tanzend den Frühling

VON FRANZISKA MEHNERT

Bockwitz/MZ. In der Nacht zum 1. Mai geben Hexen den Ton an. Und die kamen in diesem Jahr reichlich nach Bockwitz. Dort ging es in der Walpurgisnacht im Seh-Song gespenstisch und wild zu.

Hexen und Dämonen trieben dort für einige Stunden ihr magisches Unwesen.

Auch diesmal vollbrachten die Organisatoren der Hexennacht wahre Wunder. Im Vorverkauf wurden über 1500 Karten verkauft, “rund 2000 Gäste werden wohl heute kommen”, schätzte Seh-Song-Chef Bernd Christen am Einlass kurz nach Beginn der Party ein. Ein echter Rekord. Waren es doch im vergangenen Jahr “nur” rund 900 Gäste. Die Besucher kamen in Scharen von nah und fern, um das Spektakel zu erleben. Die Schwestern Sandra und Elaine Preuß waren “absolut begeistert, so viele Bekannte haben wir seit langem nicht mehr gesehen”.

Die “Blind Dogs” aus Gera schafften es dieses Jahr erneut, den Stimmungspegel mit Liedern der Rolling Stones oder der Beatles zum Steigen zu bringen. Singend und auch tanzend verausgabte sich bei dieser explosiven Musik so manch einer im Getümmel. Aber auch die “Oldtime Company” aus Leuna unterhielt mit ihrer eher ruhigen entspannenden Jazz-Musik viele Hexennachtbesucher.

Für einen absoluten Leckerbissen sorgten schon zum siebenten Mal die 13 Mädchen und ein junger Mann von den Luckaer Tanzmäusen. Mit schwarzroten hautengen Overalls und ebenso geschminkten Gesichtern, begeisterten sie mit mystisch diabolischen Tänzen die Massen. Am hinteren Ende des Partyareals konnte man in gemütlicher Runde das lodernde Lagerfeuer genießen. Bei soviel Trubel und Gemütlichkeit vergingen die Stunden wie im Flug. Punkt Mitternacht wussten dann auch die Letzten, wie spät es war, schossen doch viele tausend Farbfunken in die Luft. Offiziell wurden mit diesem Feuerwerk die Hexennacht und der letzte Tag im April verabschiedet und der Mai begrüßt.

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3. Mai 2003 keine Kommentare

Lachen über echten Humor

Mitteldeutsche Zeitung vom 14.07.1999

KleinKunstNacht in Bockwitz

Konzept ging auf – Gut besuchte Veranstaltung nährt Hoffnung auf Wiederholung im nächsten Jahr

Von unserer Redakteurin

KARIN GROSSMANN

Bockwitz/MZ. Kleinkunst, auch noch eine Nacht lang, in einem doch eher kleinen Dorf bei Zeitz, das ist doch völlig untypisch. Warum macht der das? “Eben deshalb!” antwortet Bernd Christen, der Wirt vom Bockwitzer Lokal “Sehsong”. Das hat er vor acht Jahren auf dem elterlichen Hof aufgemacht. Christen ist Gitarrist bei den “Saitlingen”. Die gaben in den letzten Jahren im “Sehsong” schon öfter Konzerte. Daher stamme auch die kleine Freilichtbühne im Garten. Die Idee zu einer “KleinKunstNacht”? Er sei mit den “Saitlingen” viel unterwegs, habe die Art der Veranstaltung mal in Dresden erlebt – und gut gefunden.

Das Angebot stand am Freitag in Bockwitz einem breiten Publikum zur Verfügung. Christen hatte nicht nur Künstler, die er auf seinen Touren durchs Land kennengelernt hatte, eingeladen. Er hatte zu Werbezwecken für diese in hiesiger Region (noch) unbekannte Veranstaltungsart eine Leipziger Agentur eingeschaltet. Es habe sogar aus Leipzig und Erfurt Kartenvorbestellungen gegeben. Wenn Christen zu Beginn der Veranstaltung noch davon sprach, daß 300 bis 400 Leute kommen müßten, damit sich die Sache finanziell trägt, so war er tags darauf “für den Anfang zufrieden”. Er bestätigte dann auch, daß im nächsten Jahr wieder in Bockwitz mit einer KleinKunstNacht zu rechnen sei.

Die bei der ersten Bockwitzer KleinKunstNacht waren, können von Wortwitz, schwarzem Humor, dem amüsanten Auseinandersetzen mit typischen Verhaltensweisen der Nachwendezeit des Hans-Eckardt Wenzel erzählen. Er räumte das Feld und machte für das nachfolgende “Universal-Druckluftorchester” Platz. Dieter Beckert und Peter Till brachten das interessierte Publikum zu herzhaftem Lachen. Während dessen fand Johannes Kirchberg mit seinem Erich-Kästner-Programm und Chansons unter dem Motto “Mit fremden Federn” im Zelt sein Publikum. Auf der Freiluftbühne im Garten spielte die Theatergruppe “Bühne Hannelore” aus Leipzig Friedrich Dürrenmatts Tragikomödie “Der Prozeß um des Esels Schatten”. “Die Saitlinge” selbst setzten mit ihrem Konzert “Keine Zeit für Zeit” den Schlußpunkt im Lokal. Gegen 1.30 Uhr endete das eigentliche Programm. Die letzten Gäste gingen wohl aber erst gegen vier.

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14. Juli 1999 keine Kommentare

Amüsante Weiterbildung nach 20 Jahren

Mitteldeutsche Zeitung vom 24.06.1999

Würchwitzer Diskothek “Saurus” lud zur Erinnerungsfete nach Bockwitz – Alte Hits und denkwürdige Sprüche

Bockwitz/MZ. So kann es kommen! Der Revival-Abend, zu dem am Freitag die ehemaligen Diskotheker von “Saurus” anläßlich ihrer 20 geschafften Jahre und im Rahmen des Kleefestes in das “Seh-Song” nach Bockwitz einluden, war nicht nur eine denkwürdige Partynacht, sondern auch eine Bildungsmaßnahme besonderer Art.

“Saurus”, das waren einst und am Freitag nun wieder der Bernd Christen aus Bockwitz, Eckhard Landmann aus Loitsch und Eckbert Dolz aus Lobas. Als kostümiertes DJ-Trio (man trug dem Anlaß entsprechend vorbildlich Uniform) reaktivierten sie so manche Erinnerung im Kopf, die am Ende den Bauch seltsam Kribbeln ließ. Denn eigentlich dürfte so ziemlich jeder der zirka 150 Gäste fast vergessen haben, wie eine Begrüßungsrede auf russisch klingt. Dank Bernd Christen war man am Ende wieder im Bilde. Und auch, daß die Diskofeten zu “Saurus-Zeiten” um 17 Uhr begannen und in der Stunde Zehn am Abend für alle Tanzfreaks rigoros der Hammer fiel, kam vielen wie ein Märchen vor. Nun. Der Hammer fiel am Freitag freilich nicht um 22 Uhr. Im Gegenteil. Der Abend, aufgepeppt mit Bildmaterialien aus dem Archiv des Filmstudio Würchwitz, Oldies nonstop vom Band und Livemusik, wurde für die Gäste ein langer, fröhlicher und ausgesprochen interessanter. Denn am Ende erlebte nicht nur die Diskothek “Saurus” sondern auch die einst existierende Kapelle “Rufus” eine Art Wiederbelebung.

Unter diesem Pseudonym schmissen damals Eckard Landmann und Bernd Christen ihre Potentiale als Musiker zusammen. Am Freitag standen sie wieder gemeinsam auf der Bühne, sorgten für Stimmung und eine gelungene Schaffe.

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24. Juni 1999 keine Kommentare

Eine Disko feiert 20. Geburtstag

Mitteldeutsche Zeitung vom 21.06.1999

“Saurus” lud zur Party mit Musik und Film

Bockwitz/MZ/se. 148 Jahre Kleefest in Würchwitz, das hieß diesmal auch, eine Diskothek feiert ihren 20. Geburtstag. Wohl wären Eckhard Landmann aus Loitsch, Eckbert Dolz aus Lobas und Bernd Christen aus Bockwitz 1999 als Diskothek “Saurus” 20 Jahre im Geschäft gewesen. Zwei Jahrzehnte durchweg auf den Tanzsälen der umliegenden Ortschaften unterwegs waren sie aber doch nicht. Dies war den zirka 150 Leuten, die am Sonnabend zur “Saurus-Revival-Party” in das Bockwitzer “Seh-Song” Lokal kamen, völlig egal. Denn einen gewissen Kultstatus hat das Trio. Und dieser Fakt reichte allemal, Erinnerungen zu aktivieren, den Mega-Hits von einst zu lauschen oder aber auf der aufgebauten Leinwand u.a. per Film zu verfolgen, was früher im Ort so angesagt war.

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21. Juni 1999 keine Kommentare

MUSIKKNEIPE

Mitteldeutsche Zeitung vom 03.04.1996

MUSIKKNEIPE Von Torsten Gerbank Biergemütlichkeit und “Erich H.” Bernd Christen steht seit nahezu fünf Jahren am Tresen des Bockwitzer “Sehsong

MUSIKKNEIPE Von Torsten Gerbank Biergemütlichkeit und “Erich H.” Bernd Christen steht seit nahezu fünf Jahren am Tresen des Bockwitzer “Sehsong Bockwitz/MZ. “Eigentlich mache ich alles alleine: vom Kloputzen bis zum Bierausschenken.” Bernd Christen sagt`s und lacht verschmitzt. Grund zum Lachen hat der junge Mann mit dem schwarzen Barett auf dem Kopf allemal. Vor nahezu fünf Jahren öffnete er seine Musikkneipe “Sehsong” in Bockwitz, einem kleinen Örtchen am Rande von Zeitz. Heute, meint er, würde er das vielleicht nicht mehr machen. Und das wohl auch deshalb, weil er nun weiß, wieviel Streß und Arbeit es bedeutet, eine Kneipe allein zu bewirtschaften, sozusagen Mädchen für alles zu sein. Ans Aufgeben denkt er deshalb aber ganz und gar nicht. Schließlich hat er es geschickt geschafft, sein Hobby, die Musik, mit dem Beruf zu verknüpfen. In seiner Freizeit spielt Christen bei den “Saitlingen” mit. b die Öffnung des “Sehsongs” ein Erfolg werden würde, das wußte der damals 30jährige natürlich nicht. “Ich habe gehofft, daß mein Angebot angenommen wird”, erinnert sich Christen. Einige Leute, sagt er heute, meinten vielleicht, ich sei etwas blauäugig herangegangen. Der Erfolg aber sollte ihm recht geben. Jugendliche aus den Dörfern rund um Geußnitz, Würchwitz und Spora zählen zu seinem Publikum. Aus Zeitz kommen die Gäste, um sich auf den rund 65 Quadratmetern Gemütlichkeit zu amüsieren, abzuschalten vom Alltag. Bei Livemusiken kommen sie aber auch aus Gera, Altenburg und jwd angereist. “Ursprünglich”, blickt Christen in die Runde, “war das mal eine Schreinerei.” Anschließend probten die Saitlinge hier. Nun ist es eine Kneipe, an deren Tischen 35 Stühle stehen. Die Wände zieren Erinnerungen. Rustikale Werbeschilder, allerlei Trödel, Dedeer-Chef Honecker. Über der kleinen Bühne hängt ein Schild: “Halt, Staatsgrenze! Betreten verboten!” Jedes Stück, erklärt der Wirt, habe seine eigene Geschichte. “Zu jedemkann ich etwas erzählen.” Was aber nun sein Lieblingssouvenir ist, vermag er nicht zu sagen. “Eigentlich ist es immer das letzte, was ich irgendwo angebracht habe.” Zur Zeit ist das ein Kuhkopf aus Mexiko. “Ein Kumpel hat ihn extra für mich mitgeschleppt.” Früher, blickt Christen in die Vergangenheit, habe er versucht, regelmäßig Veranstaltungen anzubieten. Stephan Krawczyk war da, das “Duo Sonnenschirm”, Vicki Vomit, als ihn noch keiner kannte. Doch dann habe Christen gespürt, daß die Resonanz des Publikums fehlt, beziehungsweise nachließ. Viele, so seine Erfahrungen, waren nicht bereit, für fünf Mark dabeizusein, und machten am Eingang kehrt. Außerdem, so schätzt er ein, sei sein Geschäft wetterabhängig. Sind die Straßen glatt, bleiben Gäste aus. Bei Sommersonne zieht es viele in die Bäder oder zu irgendwelchen Gartenpartys. Es sei schon eigenartig, meint der Musikkneiper. Einerseits hätten die Leute die Schnauze voll, wenn nichts los ist, andererseits kommen viele aber auch nicht, wenn etwas geboten wird. Feste Termine für geplante Live-Auftritte hat Christen für dieses Jahr noch nicht. “Viel passiert von heute auf morgen”, macht er seinem Publikum aber dennoch Hoffnung. Geplant ist ein Abend mit Gerhard Gundermann. Im Sommer, wenn der Biergarten geöffnet hat, werden Bands auf der Bühne spielen. Ganz groß soll natürlich auch der 5. Geburtstag des Sehsong gefeiert werden – die Fete steigt am ersten Septemberwochenende.

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3. April 1996 keine Kommentare