.:SehSong Bockwitz:. bei Zeitz – Musikkneipe und Kleinkunstbühne header image 4

Musikkneipe mit “kleiner” Kunst

Mitteldeutsche Zeitung vom 15.09.2007

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15. September 2007 keine Kommentare

Druckluft dringt bis in Herz und Hirn

Mitteldeutsche Zeitung vom 10.10.2006

Kleinkunstnacht in Musikkneipe in Bockwitz: Die Herren Beckert und Till sorgen für Höhepunkte

VON FLORIN KAUTZ

Bockwitz/MZ. Für viele Besucher der siebenten Kleinkunstnacht in Bockwitz war es ein besonderer Höhepunkt solche guten alten Bekannten wie Pension Volkmann oder das Duo Udo, bestehend aus einem Brachialromantiker und einem Musikmaschinisten, zu erleben. Udo, also das Universal Druckluft Orchester, hatte es verdammt auf diese so genannten Lachmuskeln abgesehen. Und dennoch wurde es richtig Kunst.

Eine kuriose, mit Luftdruck betriebene Schlagzeugmaschinerie und zwei nicht auf den Mund gefallene Herren zogen nämlich eine Kabarettnummer ab, der es an nichts fehlte. Die Herren sind Dieter Beckert, er steht für Gitarre, Thrombose und goldenes Stimmband, und Peter Till als perkussive Bockwurst und Lachsack. “Die Welt ist wie ein Laster, der auf ein kleines Mädchen zurollt”, bellte der Frontmann Beckert, immer wieder ins Mikro, während sein Kollege damit beschäftigt war, ihm den Mikrofonständer mit einem Trennschleifer streitig zu machen. Diese und ähnliche Einlagen verkauften die beiden so charmant, dass sich fast keiner mehr auf seinem Hocker halten konnte. Ganz zu schweigen von der rein pneumatisch-technischen Seite. Klavier-Kompressor-Schlagzeug-Bassgitarre, das ist der Weg des (Tasten)-Drucks beim UDO. Ansonsten nimmt das, was die vielseitigen und erfahrenen Herren machen, den direkten Weg über Auge und Ohr in Herz und Hirn. Und hält sich da.

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10. Oktober 2006 keine Kommentare

Kleinkunst im Sehsong

Mitteldeutsche Zeitung vom 23.09.2006
Bockwitz/MZ/fk. Am Montag, dem 2. Oktober, sind alle Musik-und (Klein)-Kunstfreunde zur 7. Bockwitzer Klein-Kunst-Nacht in und rund um die Musik-Kneipe Sehsong in Bockwitz eingeladen. Der Kartenvorverkauf läuft natürlich schon. Und man sollte sein Kommen auch sichern, denn es gibt einiges zu sehen und zu hören.

Mit dabei sind Pension Volkmann, das virtuose seit 20 Jahren bestehende Duo und das Universal Druckluftorchester mit den Herren Beckert und Till, musikalisch wirklich universell. Dazu gibt es eine farbenprächtige Travestieshow mit den Verrückten Schwestern. Natürlich fehlen auch, sozusagen als Gastgeber, die Saitlinge nicht.

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23. September 2006 keine Kommentare

Lachen über echten Humor

Mitteldeutsche Zeitung vom 14.07.1999

KleinKunstNacht in Bockwitz

Konzept ging auf – Gut besuchte Veranstaltung nährt Hoffnung auf Wiederholung im nächsten Jahr

Von unserer Redakteurin

KARIN GROSSMANN

Bockwitz/MZ. Kleinkunst, auch noch eine Nacht lang, in einem doch eher kleinen Dorf bei Zeitz, das ist doch völlig untypisch. Warum macht der das? “Eben deshalb!” antwortet Bernd Christen, der Wirt vom Bockwitzer Lokal “Sehsong”. Das hat er vor acht Jahren auf dem elterlichen Hof aufgemacht. Christen ist Gitarrist bei den “Saitlingen”. Die gaben in den letzten Jahren im “Sehsong” schon öfter Konzerte. Daher stamme auch die kleine Freilichtbühne im Garten. Die Idee zu einer “KleinKunstNacht”? Er sei mit den “Saitlingen” viel unterwegs, habe die Art der Veranstaltung mal in Dresden erlebt – und gut gefunden.

Das Angebot stand am Freitag in Bockwitz einem breiten Publikum zur Verfügung. Christen hatte nicht nur Künstler, die er auf seinen Touren durchs Land kennengelernt hatte, eingeladen. Er hatte zu Werbezwecken für diese in hiesiger Region (noch) unbekannte Veranstaltungsart eine Leipziger Agentur eingeschaltet. Es habe sogar aus Leipzig und Erfurt Kartenvorbestellungen gegeben. Wenn Christen zu Beginn der Veranstaltung noch davon sprach, daß 300 bis 400 Leute kommen müßten, damit sich die Sache finanziell trägt, so war er tags darauf “für den Anfang zufrieden”. Er bestätigte dann auch, daß im nächsten Jahr wieder in Bockwitz mit einer KleinKunstNacht zu rechnen sei.

Die bei der ersten Bockwitzer KleinKunstNacht waren, können von Wortwitz, schwarzem Humor, dem amüsanten Auseinandersetzen mit typischen Verhaltensweisen der Nachwendezeit des Hans-Eckardt Wenzel erzählen. Er räumte das Feld und machte für das nachfolgende “Universal-Druckluftorchester” Platz. Dieter Beckert und Peter Till brachten das interessierte Publikum zu herzhaftem Lachen. Während dessen fand Johannes Kirchberg mit seinem Erich-Kästner-Programm und Chansons unter dem Motto “Mit fremden Federn” im Zelt sein Publikum. Auf der Freiluftbühne im Garten spielte die Theatergruppe “Bühne Hannelore” aus Leipzig Friedrich Dürrenmatts Tragikomödie “Der Prozeß um des Esels Schatten”. “Die Saitlinge” selbst setzten mit ihrem Konzert “Keine Zeit für Zeit” den Schlußpunkt im Lokal. Gegen 1.30 Uhr endete das eigentliche Programm. Die letzten Gäste gingen wohl aber erst gegen vier.

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14. Juli 1999 keine Kommentare

Erster Versuch gilt durchaus als gelungen

Mitteldeutsche Zeitung vom 12.07.1999

Kleinkunstnacht in Bockwitz

Bockwitz/MZ/gro. Die erste Kleinkunstnacht im Hof der Gaststätte “Sehsong” ist gelungen. Ein paar Hundert Besucher strömten in den kleinen Ort, um das für hiesige Verhältnisse ungewöhnliche kulturelle Angebot zu erleben. Auf dem elterlichen Hof von “Sehsong”-Wirt Bernd Christen, Mitglied der Band “Die Saitlinge”, wurden auf drei verschiedenen Bühnen unterschiedliche Kunstgenüsse präsentiert, zwischen denen die Besucher bei einem Glas Wein oder Bier nach Lust und Liebe pendelten.

Da sang der Leipziger Liedermacher und Poet Hans-Eckardt Wenzel zu Gitarre, Akkordeon und Keyboard Lieder für jene, “die das Denken noch nicht verlernt hatten und sich vergnügten”, machte dann die Bühne frei für Dieter Beckert und Peter Till mit dem “Universal-Druckluftorchester”. Während dessen spielte auf der kleinen Freiluftbühne die Theatergruppe “Bühne Hannelore” aus Leipzig Friedrich Dürrenmatts Tragikomödie “Der Prozeß um des Esels Schatten”. Auf der KleinKunstBühne im Zelt gab Johannes Kirchberg sein Erich-Kästner-Programm “Der Mensch ist gut” zum besten. “Die Saitlinge” als Lokalmatadoren behielten sich ihr Programm für Mitternacht vor. Fürs leibliche Wohl war nicht nur mit Gegrilltem gesorgt, sondern auch mit Fettbemme und Ziegenkäse aus eigener Hofkäserei.

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12. Juli 1999 keine Kommentare