Mitteldeutsche Zeitung vom 19.07.2000
Lou, der Clown aus Berlin, ist eigentlich schon Stammgast in Bockwitz, ob Wulpurgisnacht, Mühlengespräche oder Kleinkunstfestival. Am Sonnabend führte er als Maitre de Plaisir durch die Nacht. Und “nebenbei” begeisterte er mit nahezu artistischen Auftritten, bei denen auch das Publikum aushelfen durfte.
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19. Juli 2000 keine Kommentare
Mitteldeutsche Zeitung vom 02.05.2000
Als waschechte Hexen herausgeputzt und tänzerisch in Hochform sorgten “Pöschis Tanzmäuse” aus Lucka für verhexte Augenblicke und das richtige Walpurgisnacht-Flair in Bockwitz.
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2. Mai 2000 keine Kommentare
Mitteldeutsche Zeitung vom 03.05.1999
Walburgisnacht im “Sehsong”
Bockwitz/MZ/se. Es waren über 800 Leute, die sich am Freitag aufmachten, um in Bockwitz die Walburgisnacht zu feiern. Eigens für diesen Anlaß hatte sich das Hof- und Wiesenterrain rund um das Bockwitzer Lokal “Sehsong” mittels Suppenkessel und Lagerfeuer in ein riesiges Festgelände verwandelt. Die Musik kam von “The Blind Dogs” aus Bad Köstritz. “Pöschis Tanzmäuse” aus Lucka sorgten als tanzende Hexen für Walburgisnacht-Flair.
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3. Mai 1999 keine Kommentare
Mitteldeutsche Zeitung vom 25.01.1995
Musikkneipe “SEH-Song” – Das Kleinod von Bockwitz Bernd Christens Geheimtip für witziges Kneipenflair – Nostalgie a la DDR – Unter FDGB-Händen fließt nun Gersten Zeitz/MZ/ig. Große Langeweile und nichts los für junge Leute in der Elsterstadt? Das einstige leidige Markenzeichen von Zeitz hat sich längst in Wohlgefallen aufgelöst. Insider wissen heute ganz genau, wie sie dem streßigen Alltagsrummel etwa bei guter Musik plus einem Klatsch über Gott und die Welt entfliehen können. Was in Naumburg das “Altstadt-Köpi” ist, dürfte in Zeitz das Pup “Green Island” in der Weberstraße sein. Aber auch etwas weiter weg vom Schuß, außerhalb der City tut sich was. Eine lockere Athmosphäre und urige Nostalgie für jung bis “älter” hat die Musikkneipe “SEH Song” in Bockwitz zu bieten. Waren es früher regelmäßig die “made in DDR”-Diskos, die die Jugend in Massen in den dörflichen Tanzsaal der Bock- und Würchwitzer Region lockten, so avanciert heute Bernd Christen mit seinem Lokal “SEH-Song” zum Geheimtip für witzige Unterhaltung inmitten eines amüsanten Flairs. Angefangen hat alles offiziell im September 1991 im ganz kleinen Stil. Anstatt sich finanzieller Unterstützung verschiedener Instituitionen zu bedienen, krämpelte er die Ärmel hoch, improvisierte und modelte in eigener Regie ein Nebengelaß des Gehöftes seiner Eltern zur Minikneipe um. Wo etwa Mobilar a la Einrichtungskatalog hätte stehen können, zieren nun eine “Second-hand-Couch” und andere handgemachte Sitzutensilien den Raum. So wurde im “SEH-Song” die Werkzeugbank zum Bierstammtisch, zeugen unzählige Bilder, Fotos, Schilder von längst vergangenen Zeiten, päsentieren sich die originellsten Gegenstandskreationen aus dem Ideenfundus des Bernd Christen. Ständig ist er am fummeln, um das Flair seiner bescheidenen “SEH-Song-Kneipe” zu verbessern. So wurde, ebenfalls in Eigeninitiative, der zu Beginn zur Verfügung stehende Tummelplatz für die Gäste auf fast das Doppelte erweitert. Auch um das inhaltliche Konzept macht sich der knapp 33jährige Gastwirt ständig Gedanken. So gehörten zum Angebot des SEH-Songs bislang unter anderem auch Mini-Gigs einschlägiger Musikgrößen, wie etwa “Renftlegende” Peter Gläser (Cäsar) oder Gerhard Gundermann. Mit solchen Veranstaltung wolle er seinen Teil dazu beitragen, das kulturelle Know-how in der Zeitzer Umgebung aufzupeppen. Zur Freude seines Stammpublikums nimmt Kneipenchef Christen zum Zeitvertreib hin und wieder auch schon mal selbst die Klampfe in die Hand. “Mancher Gast erwartet dies auch einfach”, meint er. Christen sorgte vor allem als DJ der 80 Jahre bei der Diskothek “Saurus” oder als beherzter Amateurmusiker bei der Band “Rufus” einige Male für tobende Dorfsäle in den heimatlichen Gefilden. Mit seinem SEH-Song-Unterhaltungsprojekt verschaffte er sich nun auch Popularität darüber hinaus. Immerhin finden mittlerweile nicht nur Gäste aus dem Burgenlandkreis, sondern auch aus Meuselwitz oder Altenburg den Weg in sein Kleinod. Er selbst sieht sich nicht als ausgeflippten Sonderling. “Um so etwas auf die Beine u stellen, gehört eigentlich nur ein wenig Phantasie und die eigene Individualität”, meint er locker. Für alle Neugierigen, die einen Blick in die Musikkneipe in Bockwitz riskieren wollen, hat das Lokal jeweils von Mittwoch bis Sonntag ab 18 Uhr geöffnet.
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25. Januar 1995 keine Kommentare