.:SehSong Bockwitz:. bei Zeitz – Musikkneipe und Kleinkunstbühne header image 4

Hexennacht im Sehsong

Mitteldeutsche Zeitung vom 22.04.2006

Walpurgisnacht Bockwitz

Bockwitz/MZ/fk. Am 30. April findet wieder im Sehsong in Bockwitz eine zünftige Feier zur Walpurgisnacht statt. Die Musikkneipe und Kleinkunstbühne lädt am letzten Aprilabend wieder zu einem gut gemischten Programm, vielen Hexen und einer langen Nacht ein. Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Vollmershainer Schalmeien und Blind Dogs aus Gera.

Der Bus-Shuttle fährt 18.30 Uhr ab Bahnhof Zeitz, Schützenplatz, Kalktor und Abzweig Bergsiedlung. Zurück fahren kann man 0.30 Uhr, 1 Uhr und 1.30 Uhr, so dass das Auto stehen bleiben kann. Karten gibt es im Chelsea Ticket Shop, in den Focus Cinemas und natürlich im Sehsong Bockwitz.

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22. April 2006 keine Kommentare

Hexen lauern im Sehsong

Mitteldeutsche Zeitung vom 04.05.2004

Heißer Abend in lauer Aprilnacht mit Bands und Schauspielstudenten in Bockwitz

VON CORINA WUJTSCHIK

Bockwitz/MZ. Zu übersehen war die 8. Bockwitzer Walpurgisnacht beim besten Willen nicht. Hunderte aus nah und fern strömten am Freitagabend zum Bockwitzer Sehsong, um gemeinsam die Walpurgisnacht zu feiern.

Ein buntes Menschenmeer schlängelte sich gemütlich durch das Gelände hin zur Musikkneipe. Eingehüllt in eine laue Aprilnacht und angezogen von den verschiedenen Klängen der einzelnen Bands. “Hier ist es wie zur Schwarzbiernacht, nur kleiner”, freut sich André Gyatyamosy. Benno Dieminger, Sänger von den “Blind Dogs” aus Gera, weiß, wie er seine Zuhörer in den Bann zieht. Zu Oldies aus den 60er und 70er Jahren tanzen die Leute ausgelassen vor der Bühne.

Im Festzelt dagegen herrscht ein anderes Klima. Mit schrillen und ausgefallenen Titeln heizen Studenten des Schauspielhauses Chemnitz den Massen ein.

Schweiß tropft nicht nur bei den Bandmitgliedern von der Stirn. Auch bei Torsten Süßemilch aus Lobas. Er hört die Klänge nur von draußen, während er am Tresen Bier zapft. Dicht gedrängt stehen die Durstigen um das Rondell. “Dieser Abend ist der Wahnsinn. Wir wechseln hier ein Bierfass nach dem anderen!” Nur ein paar Schritte weiter lodert ein Feuer. Hier werden zwar keine Hexen verbrannt, doch Hexen gibt es an diesem Abend genug. Mit ihren rot-schwarzen Haaren und in Stofffetzen gehüllt, schleichen sie um die Gäste und fegen über die Bühne. Auf Pöschi´s Tanzmäuse ist eben Verlass. In tiefster Dunkelheit kriechen sie heran. Die Hexen! Graziös und unheimlich erfüllen sie die Bühne mit Leben und verzaubern den einen oder anderen Zuschauer mit ihren Tänzen.

Erst weit nach Mitternacht geht der Spuk, der den Gästen an diesem Abend in den Mai sichtlich Vergnügen bereitete, zu Ende. Doch die nächste Feier in Bockwitz lässt nicht lange auf sich warten. Am 3. Juli 2004 lädt der Sehsong wieder ein zur Kleinkunstnacht.

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4. Mai 2004 keine Kommentare

Hexennacht im Sehsong

Mitteldeutsche Zeitung vom 28.04.2004

Fete in Bockwitz

Zeitz/MZ/fk. Am 30. April findet wieder im Sehsong in Bockwitz eine zünftige Feier zur Walpurgisnacht statt. Die Musikkneipe und Kleinkunstbühne lädt am letzten Aprilabend wieder zu einem gut gemischten Programm, vielen Hexen und einer langen Nacht ein. Für die musikalische Unterhaltung sorgen unter anderem die Blind Dogs aus Gera und die Luckaer Tanzgruppe “Pöschis Tanzmäuse”. Auch Studenten des Schauspielhauses Chemnitz überraschen mit einem musikalischen Programm.

Das Fantasy DJ Team aus Meuselwitz sorgt ansonsten rundum für Musik und Stimmung. Der Höhepunkt ist dann wohl gegen Mitternacht ein Feuerwerk. Selbstverständlich wird es jede Menge an leckeren Speisen geben. Beginn der Walpurgisnachtfeier ist gegen 19 Uhr im Sehsong in Bockwitz.

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28. April 2004 keine Kommentare

Bockwitz um Mitternacht

Mitteldeutsche Zeitung vom 21.04.2004

Feier zur Walpurgisnacht

Zeitz/MZ/fk. Am 30. April findet auch in diesem Jahr in Bockwitz ein Walpurgisnachtprogramm statt. Wie es schon eine gute Tradition ist, lädt die Musikkneipe und Kleinkunstbühne Sehsong am letzten Aprilabend wieder zu einem starken Programm ein.

Für die musikalische Unterhaltung sorgen unter anderem die Blind Dogs aus Gera und die Luckaer Tanzgruppe “Pöschi´s Tanzmäuse”, die sicher nicht nur als Hexen kommen. Weiter im Programm geht es mit dem Fantasy DJ Team aus Meuselwitz und Studenten des Schauspielhauses Chemnitz mit einem musikalischen Überraschungsprogramm. Gegen Mitternacht wird ein Feuerwerk für die richtige Stimmung sorgen.

Selbstverständlich wird es jede Menge an leckeren Speisen geben. Beginn der Walpurgisnachtfeier ist gegen 19 Uhr im Sehsong in Bockwitz bei Zeitz.

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21. April 2004 keine Kommentare

Mit Feuer Winter ein Ende bereitet

Mitteldeutsche Zeitung vom 03.05.2003

Walpurgisnacht

Hexennacht in Bockwitz – 2000 Besucher begrüßen singend und tanzend den Frühling

VON FRANZISKA MEHNERT

Bockwitz/MZ. In der Nacht zum 1. Mai geben Hexen den Ton an. Und die kamen in diesem Jahr reichlich nach Bockwitz. Dort ging es in der Walpurgisnacht im Seh-Song gespenstisch und wild zu.

Hexen und Dämonen trieben dort für einige Stunden ihr magisches Unwesen.

Auch diesmal vollbrachten die Organisatoren der Hexennacht wahre Wunder. Im Vorverkauf wurden über 1500 Karten verkauft, “rund 2000 Gäste werden wohl heute kommen”, schätzte Seh-Song-Chef Bernd Christen am Einlass kurz nach Beginn der Party ein. Ein echter Rekord. Waren es doch im vergangenen Jahr “nur” rund 900 Gäste. Die Besucher kamen in Scharen von nah und fern, um das Spektakel zu erleben. Die Schwestern Sandra und Elaine Preuß waren “absolut begeistert, so viele Bekannte haben wir seit langem nicht mehr gesehen”.

Die “Blind Dogs” aus Gera schafften es dieses Jahr erneut, den Stimmungspegel mit Liedern der Rolling Stones oder der Beatles zum Steigen zu bringen. Singend und auch tanzend verausgabte sich bei dieser explosiven Musik so manch einer im Getümmel. Aber auch die “Oldtime Company” aus Leuna unterhielt mit ihrer eher ruhigen entspannenden Jazz-Musik viele Hexennachtbesucher.

Für einen absoluten Leckerbissen sorgten schon zum siebenten Mal die 13 Mädchen und ein junger Mann von den Luckaer Tanzmäusen. Mit schwarzroten hautengen Overalls und ebenso geschminkten Gesichtern, begeisterten sie mit mystisch diabolischen Tänzen die Massen. Am hinteren Ende des Partyareals konnte man in gemütlicher Runde das lodernde Lagerfeuer genießen. Bei soviel Trubel und Gemütlichkeit vergingen die Stunden wie im Flug. Punkt Mitternacht wussten dann auch die Letzten, wie spät es war, schossen doch viele tausend Farbfunken in die Luft. Offiziell wurden mit diesem Feuerwerk die Hexennacht und der letzte Tag im April verabschiedet und der Mai begrüßt.

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3. Mai 2003 keine Kommentare

Raketen und zwei Bands zu Walpurgis

Mitteldeutsche Zeitung vom 30.04.2002
Heute ist sie da, die Nacht der Hexen, und die wird ja bekanntlich nicht nur im tiefsten Harz gefeiert. Nein, auch bei uns, nämlich in Bockwitz, findet sie seit Jahren statt, die Walpurgisnacht.

Hexen tanzen

Und so lädt das Bockwitzer Lokal “Seh-Song” auch heute wieder traditionell zum dämonischen Unterhaltungstreiben. Als wilde und rhythmische Zauberwesen werden die “Tanzmäuse” aus Lucka erwartet.

Für die musikalische Stimmungsmache wurden diesmal gleich zwei Bands verpflichtet. Einerseits gastiert mit den “Blind Dogs” aus Gera eine im “Seh-Song” bereits erprobte Gute-Laune-Band, die sich u.a. das Motto “Es lebe der Rock ´n´ Roll” auf die Fahnen geschrieben hat. Außerdem gibt es urigen Jazz von und mit der “Oldtime-Company” aus Leuna. Alle Romantiker sollen am großen Lagerfeuer auf ihre Kosten kommen.

Feuerwerkpremiere

“Erstmalig wird es in Bockwitz zu Walpurgis auch ein Feuerwerk geben”, verrät Seh-Song-Chef Bernd Christen. Punkt 0.00 Uhr werden Raketen den Nachthimmel erhellen und für die gastronomische Versorgung ist natürlich auch gesorgt. se.

Karten gibt es noch an der Abendkasse. Der Einlass beginnt um 19 Uhr.

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30. April 2002 keine Kommentare

Das große Heulen fällt aus

Mitteldeutsche Zeitung vom 02.05.2000

Als waschechte Hexen herausgeputzt und tänzerisch in Hochform sorgten “Pöschis Tanzmäuse” aus Lucka für verhexte Augenblicke und das richtige Walpurgisnacht-Flair in Bockwitz.

>>>Den ganzen Artikel "Das große Heulen fällt aus" lesen.

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2. Mai 2000 keine Kommentare

Sonntags die Rettung vor Lindenstraße Musikkneipe “Seh-Song” Bockwitz: warme Töne, heiße Klänge – Eine Kneipe mit Charme

Mitteldeutsche Zeitung vom 04.05.1995
Vergnügen Sonntags die Rettung vor Lindenstraße Musikkneipe “Seh-Song” Bockwitz: warme Töne, heiße Klänge – Eine Kneipe mit Charme Von SUSANN SITTEL Bockwitz/MZ. “Warum ich hierherkomme? Man trifft nette Leute. Tja, es ist wohl kein Vergleich, ob man hier an der Bar oder zu Hause vor dem Fernseher sitzt. Außerdem hat der Wirt Gefühl für Musik, so daß er den Geschmack fast aller trifft.” Dieser Meinung ist nicht nur Ralph Phillip. Jedes Wochenende trifft sich neben der Stammkundschaft ein kunterbuntes Publikum in der Musikkneipe “Seh-Song” Bockwitz. Ob mit weißer Bluse und schwarzem Rock, ob einfach in Jeans gekleidet oder der Grunge-Mode nachgehend – alles kann man hier finden. Im Schnitt sind die Besucher im Alter von zwanzig Jahren und aufwärts. Doch auch viele Jugendliche im Teenie-Alter treffen sich hier regelmäßig. Bernd Christen, der Kneiper, kennt seine Kunden fast alle persönlich, obwohl viele Leute aus Gera, Leipzig, Altenburg oder Plauen nur mal vorbeischauen wollen, kommen sie oft wieder. Andreas Wötzel und Manuela Raugust: “Wir sind heute das erste Mal hier, kannten das ,Seh-Song` sonst nur vom Hörensagen. Aber so etwas spricht sich ja rum.” Kein Wunder, die dunklen Brauntöne, in der die Einrichtung gehalten ist, das lauschige Licht und viele persönliche Erinnerungsstücke lassen eine familiäre, urgemütliche Atmosphäre aufkommen. Das Besondere sind aber Bilder, Schilder und Requisiten aus alten DDR-Zeiten. Ungewöhnliche Musik für jeden So bunt wie die Besucher sind, ist auch die Musik. Fast jede Woche kann man durch Life-Auftritte neue Musikrichtungen kennenlernen. “Folk” und “Oldies” sind am beliebtesten. Doch, wie Bernd Christen kritisch urteilt, ist es schwer, ungewöhnliche Musik für den Hörer zugänglich zu machen. Wegen fehlender Resonanz vermeidet er also Jazz- oder Avantgardedarbietungen. Auf die Frage, warum so viele Leute in seine Kneipe kommen, antwortet Bernd: “So ein Ort ist natürlich Umschlagplatz für Neuigkeiten. Zudem versuche ich, die Preise so iedrig wie möglich zu halten. Das bestätigt auch Andreas Ziegler: “Wenn man die ganze Woche auf Arbeit geht, will man sich mal einen gemütlichen Abend machen und mit Freunden erzählen. Woanders kann man sich das gar nicht mehr richtig leisten.” Doch so ungewöhnlich wie das “Seh-Song” selbst ist, so ist auch sein Wirt. Mit seinen langen welligen Haaren, dem Schlapper-Pulli und der alten Jeans berichtet Bernd Christen: “Nach der Wende wollte ich etwas Kulturelles machen, was sich auch mit meinen musikalischen Interessen verbindet.” Also baute er eine alte Werkstatt seiner Eltern um, renovierte sie. So konnte er 1991 seine Kneipe eröffnen. “Kneipernder” Musiker Mit seiner Band “Saitlinge” tritt Bernd allerdings nur selten in Bockwitz auf. Er bevorzugt Vorstellungen in anderen Orten, wo er mitunter auch Kritiken erwarten kann. Als Bandkopf spielt er Klavier und Gitarre, ein bißchen Mundharmonika und sogar Mandoline. Lieder und Texte sind selbst verfaßt. Die Deutsche Musik schwankt zwischen anspruchsvollund unterhaltend. Bernd selbst sieht sich als Musiker, der von der Kneipe leben muß. “Im großen und ganzen bin ich mit meinem Leben zufrieden. Es geht eben ständig auf und ab.” Davon merken seine Gäste allerdings nichts. Sie kommen weiterhin, um ihr Bier zu trinken und den neuesten Klatsch zu erfahren. Einer meint sogar scherzhaft: “Hier bin ich vor meiner Alten sicher, die zu Hause Lindenstraße schaut.”

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4. Mai 1995 keine Kommentare