.:SehSong Bockwitz:. bei Zeitz – Musikkneipe und Kleinkunstbühne header image 4

Klassiker im Seh-Song

<small>Mitteldeutsche Zeitung vom 25.08.2007</small>

Kino heute im Freien

Bockwitz/MZ. Kino, bei schönem Wetter im Freien, erwartet die Besucher heute, 21.30 Uhr, in der Szenekneipe Seh-Song in Bockwitz. Gezeigt wird der zu DDR-Zeiten legendäre Streifen “Und nächstes Jahr am Balaton”.

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25. August 2007 keine Kommentare

Kino im Sehsong

Mitteldeutsche Zeitung vom 24.08.2007

Bockwitz/MZ. In der Szenekneipe Sehsong in Bockwitz bei Zeitz wird am Sonnabend, 25. August, ab 21.30 Uhr der Film “Und nächstes Jahr am Balaton” gezeigt, bei schönem Wetter im Freien. Es geht um einen Strandurlaub in Bulgarien, als Deutschland noch geteilt war.

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24. August 2007 keine Kommentare

Besen fliegen durch die Lüfte

Mitteldeutsche Zeitung vom 03.05.2002

Walpurgisnacht

Mystische Party in Bockwitz – 900 Gäste vertreiben stimmungsvoll den Winter

VON SYLVIA EHRENBERG

Bockwitz/MZ. Keine Spur von eisigen Kugeln, die in Bockwitz die Walpurgisnacht verhageln könnten. Keine Spur von Regentropfen, die am Dienstag das Terrain rund um das Lokal “Seh-Song” in ein matschiges Etwas verwandelten.

Besucher von überall

Nein, sie hatten diesmal wirklich Glück mit ihrer mystischen Open-Air-Party, die Organisatoren der Hexennacht. Mit dem Wetter und mit der Resonanz auf ihre Veranstaltung. Denn auch in diesem Jahr kamen die Besucher in Scharen und aus allen Himmelsrichtungen nach Bockwitz gepilgert. “Also ich schätze, es sind wieder über 900 Leute hier”, so der Tipp von Seh-Song-Chef Bernd Christen. Tatsächlich konnte man rund um das Szene-Lokal hautnah das erleben, was man für gewöhnlich als einen Auflauf der Massen bezeichnet. Die Folge: Die Suche nach Freunden oder Bekannten, im Laufe des Abends entwickelte sie sich zu einer Art Volkssport, und ohne vorab fest ausgemachte Treffpunkte war sie sowieso schier aussichtslos. Doch die sich irgendwo Suchenden und nicht Findenden, sie wurden mit einem Non-Stop-Unterhaltungsprogramm entschädigt. Da luden traditionell die “Tanzmäuse” aus Lucka, als wildes Hexenvolk verkleidet, im Stundentakt zur dämonischen Bühnenshow und ließen tanzend ihre Besen durch die Luft rauschen. Da musizierte die “Dixieland Company” aus Leuna zehn Meter weiter pausenlos urige Gemütlichkeit in die Nacht.

Für alle, die sich selbst gern singend oder tanzend verausgaben, übernahmen die “Blind Doogs” aus Gera konsequent die Verantw

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3. Mai 2002 keine Kommentare

Wilde Hexen toben nachts

Mitteldeutsche Zeitung vom 03.05.2001

Über 800 Leute feierten in den Frühling

VON SYLVIA EHRENBERG

Bockwitz/MZ. Was für ein Wetter! Was für ein Spektakel, diese Walpurgisnacht in Bockwitz! Hatten die Organisatoren der heimischen Musikkneipe “Seh-Song” im letzten Jahr mit gar hartnäckigen Hagel- und Regenattacken zu kämpfen, so war ihnen diesmal der zuständige Wetterfrosch ausgesprochen freundlich gesonnen. Und nicht nur der. Auch das Publikum erschien am Montag gutgelaunt und vor allem in Massen.

Aussichtslose Suche

Ab 19 Uhr begann sich die Bockwitzer Dorfstraße und das Freigelände drumherum in einen überdimensionalen Parkplatz zu verwandeln, bevölkerten um die 800 Leute – das Zählen haben wir irgendwann entnervt aufgegeben -quietschvergnügt das “Seh-Song-Terrain”, um dem Winter endgültig “Tschüssi” zu sagen. Wohl dem, der sich mit seinen Bekannten vor ab für diesen Abend eine feste Zeit und einen übersichtlichen Treffpunkt ausgemacht hatte. Allen Vergesslichen war nämlich die aussichtslose Suche garantiert.

Was man allerdings nicht zu suchen brauchte, das waren zeitvertreibende Unterhaltungsmöglichkeiten. Denn die gab es mit Livemusik oder Tanzeinlagen reichlich. Wer wollte – und es wollten etliche -der konnte u. a. frei nach dem Motto: “Es leben die Beatles, die Rolling Stones, der Dylan und Co” gemeinsam mit den “Blind Dogs” aus Gera live die guten, alten Hits hoch und runter jodeln. Ein Hingucker, der den Besuchern in jedem Falle eine waschechte Walpurgisnacht-Stimmung ins Gemüt kitzelte, war die Hexentanz-Inszenierung von “Pöschis Tanzmäusen” aus Lucka. Diabolisch gestylt sorgten die “Zaubergrazien” für massig optisches Feuer und Schwefel.

Ruhe am Feuer

Wem das alles zu aufregend und anstrengend war, der hatte am Lagerfeuer sitzend und quatschend ausreichend die Gelegenheit, zur besinnlichen Entspannung. Auch ein Gang zu den Verpflegungsständen sorgte für ausgesprochen angenehme Gefühle im Besucherbauch. Hier brutzelten die Würste und Steaks. Hier brodelte die Suppe im großen Kessel. Nee, zur Walpurgisnacht in Bockwitz gab es eigentlich nichts, was es nicht gab. Außer einem “Vermissten-Suchdienst” vielleicht. Doch den hätten am Ende wahrscheinlich sowieso die wenigsten beansprucht. Denn den meisten der am Anfang noch krampfhaft Suchenden reichte gegen Mitternacht die Selbstberuhigung: “Dann trifft man sich eben morgen.”

Fazit: Eine tipptopp durchorganisierte Hexenfete, die sich auch in diesem Jahr als ein waschech- tes Publikumsmagnet in der Region und darüber hinaus entpuppte.

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3. Mai 2001 keine Kommentare